23.03.2015

Bittere Niederlage in Kappel

Man merkte der Mannschaft von Beginn an, was bei dieser Begegnung auf dem Spiel stand und dass man die Scharte vom Vorsonntag ausmerzen wollte.

Folglich konnte man schon in der 9. Minute durch eine starke Einzelleistung von Tommy Armbruster mit einem sehenswerten Schuss in den rechten Torwinkel das 1:0 für unsere Farben markieren. Im weiteren Verlauf wollte man unbedingt nachlegen und ließ dem Gastgeber aus Kappel keine Luft zum Atmen.

Durch das beherzte Nachsetzen von Marco Thörmer konnte eine weitere Chance von Tommy Armbruster inszeniert werden. Durch einen flachen Querpass bekam dieser den Ball und musste nur noch einschieben. Leider wurde diese 100%ige Chance vergeben, indem der Ball über den Querbalken bugsiert wurde. Die miserablen Platzverhältnisse taten ihr übriges.

Bei einer weiteren Situation konnte der Kappler Torhüter einen Aufsetzer nicht sicher parieren und der Ball lag frei spielbar an dessen Bein. Marco Thörmer spitzelte diesen anschließend zum umjubelten 2:0 ins Tor, leider verwehrte der nicht immer auf der Höhe erscheinende Schiedsrichter aus nicht nachvollziehbaren Gründen uns diesen Treffer.

Eine starke 1. Hälfte mit zahlreichen weiteren Tormöglichkeiten auf unserer Seite neigte sich dem Ende entgegen, kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte dann der Gastgeber die einzige richtige Torchance,

In der 2. Hälfte kam dann der Gast zunächst besser aus der Pause, die erste Chance konnte dann aber Marc Rosenfelder vereiteln. Anschließend setzte sich unsere ungenügende Chancenauswertung fort. Einen langen Aufsetzer unterlief der Kappler Torhüter und Julian Krauth stand plötzlich halblinks vor dem leeren Tor. Anstatt den Ball im Tor unterzubringen, wurde dieser neben das Tor geschossen.

Wie es dann immer im Fußball ist, kam es, wie es kommen muss. Vorne werden beste Chancen nicht genutzt und hinten bekommt man dann die Tore. Beim ersten konnte ein starker Pass vom neuen Kappler Spielertrainer Hannes Isele nicht verhindert werden, von links wurde der Ball anschließend an den 5-Meter-Raum gebracht, wo wir den Ball selbst in die Maschen schossen. Nur 5 Minuten später konnte ein Freistoß von unserem Goalie nur nach vorne abgewehrt werden und ein Kappler konnte den Abstauber verwerten.

Diese Nackenschläge saßen tief und leider konnte in der Folge nur noch eine nenneswerte Chance von Marco Thörmer generiert werden, welche auch nicht mehr verwertet werden konnte.

Alles in allem eine starke Auswärtsleistung mit einer leider ungenügenden Chancenverwertung. Das muss man erst mal verdauen.

Aber Fakt ist, dass mit dieser gebotenen Darbietung  in den nächsten Spielen die notwendigen Punkte eingefahren werden. Es gilt auf dem positiven aufzubauen und in dieser Weise die folgenden Partien anzugehen!

SC Kappel I vs. SV Schapbach I 2:1

SC Kappel II vs. SV Schapbach II 0:0

Hinrunde 2013/2014

Oberhamersbach zum Vierten!

Werden wir nostalgisch heute. Es gab Zeiten, da war es das Benzin nicht wert über den Brandenkopf zum Auswärtsspielen zu fahren. Alljährlich kamen wir als braver Gast und ließen die Punkt schön in Oberhamersbach. Spielten wir besser, dann pfiff ein gewisser Herr Benz, der zu der damaligen Zeit nicht unbedingt unser bester Freund war. Vor drei Jahre machte ein gewisser Dirk Armbruster diesem Geschehen ein Ende. Er beschloss an diesem Tag einfach mal alles, selbst die absolut Unhaltbaren Dinger zu halten. Seid diesem Spiel scheint es selbstverständlich zu werden im Hamersbach zu gewinnen. So auch am heutigen Sonntag. Im Unterschied zu den vergangenen Jahren jedoch nicht einmal unverdient. Die zahlreichen mitgereisten Zuschauer erwarteten eine stärkere Heimelf, die zu Beginn der Saison noch als Aufstiegskandidat gehandelt wurde. In der heutigen Form wird das wohl nichts werden.

Matthias Herrmann schoss das goldene Tor gegen Ende der ersten Hälfte nach einer Ecke von Daniel Armbruster. Ansonsten gibt es noch einen kläglich übers Tor geschossenen Elfmeter auf der Oberhamersbacher Seite zu erwähnen. Alles in allem aber der verdienteste, der letzten vier Siege in Oberhamersbach.

Zum Schluss müssen wir noch über Big-T-Armbruster reden. Bevor wir auf die Blödheit eines absolut unnötigen Fouls zur gelb-roten Karte an der Mittellinie einprügeln, gilt es den letzten Routinier im Team außdrücklich für den Einsatz in der aktuellen Saison zu bedanken. In einem Alter, in dem andere die Kickschuhe schon lange an den Nagel gehängt haben, bringt er Woche für Woche die unverzichtbare Erfahrung aus über 300 Spielen für den SVS auf den Platz. Keep going, Masterdiver!

 

Der SV-II konnte leider nichts mitnehmen. Nach einem typischen Stoffel Hand-Arsch-was weiß ich-Tor ging es in den letzten 20 Minuten dahin. Auch ein verschossener Elfmeter der Hamersbacher weckte das Team nicht mehr auf, so dass drei Tore in den letzten 18 Minuten die Felle davon schwimmen ließen. Nach zahlreichen grenzwertigen Entscheidungen des Schiedsrichters war dann auch die gelb-rote Karte für Markus Mira obligatorisch (Ein Foul führte nicht zur Ampelkarte!). 

Ein Punkt im Heimspiel.... zu wenig!

Alles in allem war es eine gerechte Punkteteilung am gestrigen Sonntag. Bei spätsommerlichen Temperaturen kam Ettenheim deutlich besser ins Spiel und ging nach zahlreichen brenzligen Situationen in der 18. Minute verdient in Führung. Aufgeweckt vom Rückstand begannen auch unsere Jungs nach und nach mit dem Fußball spielen, wobei das Kombinationsspiel in die Spitze während den ganzen 90 Minuten nicht wirklich in Schwung kam. Folgerichtig war es auch ein Eckball, nach dem Patrick Herrmann aus 16 Metern zum Schuss kam und der Ball abgefälscht und unhaltbar in der Ecke einschlug (28.Min).

Danach begann die beste Phase des SVS-Spiels. Ettenheim konnte sich kaum befreien. Wir gewannen die entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld und somit entstanden zwangsweise Chancen zur Führung. Wiederum Patrick Herrmann konnte in der 37. Minute eine Flanke in die Maschen drücken. Zu diesem Zeitpunkt eine verdiente Führung. Bis zur Pause verpassten wir es leider den Sack zu zu machen. Ettenheim war deutlich angeschlagen. Auffällig in dieser Saison ist die zu stark ausgeprägte Lässigkeit bei einer knappen Führung. Besonders in den Heimspielen muss in diesen Momenten noch einmal ein Gang hochgeschaltet werden um das Spiel zu entscheiden. Es ist definitiv einfacher einem angeschlagenen Gegner die Lichter auszuknipsen, als die Zügel schleifen zu lassen und am Ende den verschwendeten Chancen nachzurennen.

So ließ man auch gestern das Spiel im zweiten Durchgang locker angehen. Ettenheim kam zurück ins Spiel und zum Ausgleich. Mit etwas Glück hätte gegen Ende auch noch das 3:2 für uns fallen können. Letztendlich muss so ein Spiel gegen einen schlagbaren Gegner zu Hause aber vorzeitig in trockenen Tüchern sein.

 

In der Trainingsgruppe 2 sind weitere Fortschritte im Diätprogramm zu erkennen. Telefonisch hat uns der Tannen-Sepp berichtet, dass auf Grund des schlechten Gewissens zwei Lendchen des Schapbacher Geheimnisses zurück in die Küche gingen.

Eingeschüchtert von der Gewalt einiger wegen mangelnder Fitness kritisierter Spieler des SV II traue ich mich derzeit nicht mehr über die Geschehnisse in der Perspektivelf zu berichten.

Mehlwagen mit Großlieferung aus Orschweier!

Dank einer guten Leistung im zweiten Durchgang konnte der zweite Auswärtssieg in Folge eingefahren werden. Der erste Durchgang kann getrost komplett abgehakt
werden. Orschweier dominierte Ball und Gegner, versäumte es aber zum Teil
hochkarätige Chancen zu nutzen. Dies rächte sich im zweiten Durchgang. Die
Heimelf ließ etwas nach und somit war das 0:1 durch Iceman Tommy Armbruster zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient.

In der Schlussphase hatte der hinter dem SVS-Tor fahrende Mehlwagen erneut mit Überlast zu kämpfen. Entweder scheiterten die gegnerischen Stürmer an den
Nerven, am Gebälk oder an Marc Rosenfelder im SVS-Tor.


Aber gut, darüber spricht nächste Woche kein Mensch mehr und im Endeffekt sind diese Auswärtssiege doch am schönsten!
 
In der Zwischenzeit hat Hildegard T. aus dem D. Unterstützung im Kampf gegen den Wampen angekündigt. Sie will zumindest am Wochenende die Süßigkeiten- und Fleischmengen Ihres Zweitgeborenen rationieren und kontrollieren. Gegen die zahlreichen Cola-Weizen ist auch sie machtlos.
 
Der SV-II konnte am Sechs-Punkte-Sonntag den ersten Dreier der Saison einfahren. Dank einer starken kämpferischen Leistung wurde ein verdienter 0:3-Auswärtssieg mit ins Wolftal gebracht. Der reaktivierte Jürgen Hoferer musste in der 68. Spielminute mit Wadenkrämpfen vom Platz getragen werden.

Erster Heimerfolg gegen Seelbach!

Am heutigen Sonntag konnte der SVS einen verdienten 4:2 Heimerfolg gegen den FSV Seelbach einfahren. Vor allem die Offensive hatte eine starken Tag. Daniel Armbruster, Julian Krauth, Raphael Weis und Lukas Weis ließen die verletzungsbedingte Absage von Marco Thörmer in Vergessenheit geraten.

In der Defensive sorgte der Gästespieler Kloos für einige Probleme. Seelbach kam während des ganzen Spiels immer wieder zu guten Torchancen. In der Auswertung scheiterte man oft an den eigenen Nerven oder an Marc Rosenfelder im SVS-Tor, der einige gefährliche Situationen entschärfen konnte. Letztendlich konnte man erst mit dem Schlusspfiff sicher sein, dass an diesem Tag nichts mehr anbrennt.

Die Tore für den SVS erziehlten je zweimal Daniel Armbruster und Julian Krauth.

 

Sorgen bereitet weiterhin die Form von Toptorjäger Thörmer. Die Wampe will einfach nicht kleiner werden und jetzt zwickt auch noch der Oberschenkel!

 

Der SVS II kommt nicht wirklich in Schwung. Gegen den Tabbelenführer setzte es eine chancenlose 0:4 Klatsche. Vor allem spielerisch muss in den nächsten Einheiten einiges aufgearbeitet werden.

Machen wir's kurz..........

.... gegen den SV Rust war am Sonntag nichts zu holen!

 

Am Ende Stand ein auch in dieser Höhe verdienter Auswärtssieg von 2:7 für die Grüninger-Truppe.

Rust war in allen Belangen überlegen und nutze die Fehler eiskalt aus. Im zweiten Durchgang schaltete Rust zwei Gänge zurück, so dass ein noch schlimmeres Ergebnis nach dem Halbzeitstand von 1:6 verhindert werden konnte.

 

Bedenklich ist die eklante Schwäche im Zweikampfverhalten bei gegnerischen Standardsituationen. Dies muss schleunigst behoben werden um die Flut an Gegentoren eindämmen zu können.

Es ist schwierig nach so einem Ergebnis positive Dinge zu schreiben, aber das Debüt von Matthias Haas nach der Pause gibt Mut zur Hoffnung für die Zukunft.

Letztendlich gilt festzuhalten, dass die Einstellung in Ordnung war. Im Gesamten war man jedoch der spielerischen und taktischen Überlegenheit des Gegners nicht gewachsen.

Misslungener Saisonauftakt in Hausach

Mit leeren Händen musste die Heimreise aus Hausach angetreten werden. Gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner stand am Ende eine auch in dieser Höhe verdiente 4:2 Niederlage.

Schapbach kam gut ins Spiel und ließ in den ersten Minuten Ball und Gegner laufen. Somit war die 0:1 Führung durch Matthias Herrmann nach ca. 15 Minuten durchaus verdient. Auch nach der Führung blieb der SVS Herr über das Geschehen und stand sicher in der Defensive. Dies änderte sich schlagartig als nach einem Freistoß aus dem Halbfeld der Hausacher Spieler Kaiser frei zum Kopfball kam und zum 1:1 einnicken konnte. Danach riss bei uns völlig unerklärlich komplett der Faden. Mangelnde Cleverness in der Defensive, halbherziges Zweikampfverhalten und ein Spielaufbau, der hauptsächlich durch hohe, weite Bälle geprägt war, beschreiben das Spiel unserer Elf in den weiteren 75 Minuten.

Die Quittung dafür gab es mit dem Halbzeitpfich als ein Hausacher Spieler völlig unnötig den Ball im SVS-Strafraum erspitzeln konnte und dann klar zu Fall gebracht wurde. Der Elfmeter wurde zum 2:1 Halbzeitstand sicher verwandelt.

Die zweite Hälfte begann etwas besser. Lukas Weis hatte zunächst eine sehr gute Möglichkeit um zum 2:2 auszugleichen. Danach aber übernahm Hausach wieder das Geschehen. Ohne großen Aufwand kamen die Hausacher zu weiteren guten Chancen und somit auch verdient zu zwei weiteren Treffern zum 4:1 Zwischenstand.

Nach 80 Minuten konnte Tobias Neef das Ergebnis noch korriegren, als er einen Freistoß aus kurzer Distanz souverän einköpfen konnte. Mit dem Schlusspfiff hätte Raphael Weis noch das 4:3 erzielen konnte, verpasste aber den Moment zum Abspiel oder Torschuss.

 

Alles in allem ein ernüchtender Saisonstart. Besonders das mentale Einknicken nach einem Gegentor muss schleunigst behoben werden um im Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den stark gestarteten SV Rust die ersten Punkte einfahren zu können.